St. Marxer Friedhof – Wien

Ich gebe zu, dass ich mich manchmal auf Friedhöfen fürchte. Historisch gesehen sind für mich die Grabinschriften sehr interessant, ein gutes Beispiel hierzu ist der St. Marxer Friedhof in Wien, um einiges über unsere Geschichte, insbesondere über das Leben unserer VorahnInnen, zu erfahren. Laut Wikipedia ist dies der letzte Biedermeier Friedhof der Welt.
Ich erfuhr, dass es einen „Anführer der Nationalen Erhebung der Griechen“ gibt (Siehe 2. Foto).

Weiters gab es einen Herrn Klier, der arbeitete als Adjunikt (ich kann die Berufsbezeichnung leider nicht lesen noch googeln) k.k. Staats Schulden Direktion (siehe Foto 3)

Sehr viele starben noch vor ihrem 50. Lebensjahr (Man bedenke, dass im Mittelalter Mönche über 70 Jahre alt wurden). Yela (Foto 4) und eine Jungfrau (Foto 5) und das Fräulein Brandl (Foto 6) sind hiezu traurige Beispiele.
Beim Foto 7 dachte ich, dass wird jetzt unheimlich, soll ich über das Loch steigen und was wird mich im Dickicht erwarten? (Fotos 7 – zwei Fotos). Das Foto 8 hat meine Kamera nicht aufgenommen.. Spooky, oder Technik?

Ab „Stubentor“ fährt man mit dem Bus 74 A bis zur Hofmannsthalgasse.

Foto 7
Foto 6
Foto 5
Foto 4


BTW: Ich werde trotzdem nicht zum Gruftie..

Foto 3

https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Ypsilantis_(General)
Ypsilantis kämpfte für die Unabhängigkeit Griechenlands.

Foto 2
Foto 7
Dieses Grab gefällt mir sehr gut.
Gab es eine Frau Ujhazj?

3 Gedanken zu „St. Marxer Friedhof – Wien

  1. Sehr schöne Fotos, ein guter Ausflugstipp und ein netter Verschreiber. Tippfehler auf Grabsteinen lassen sich schwer korrigieren. Der Adjunkt war ein Amtstitel und seine Schreibweise dem Steinmetz offensichtlich nicht geläufig.
    Liebe Grüße, Richard

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